Wird 2020 ein Pollenjahr?

Was Allergiker dieses Jahr erwartet. So unterscheiden Sie allergische Beschwerden von einer viralen Atemwegsinfektion.

Wir werfen einen Blick auf die Prognose des österreichischen Pollenwarndienstes für 2020. Außerdem erfahren Sie hier angesichts der aktuellen Situation die Unterschiede zwischen Pollenallergie und viraler Atemwegserkrankung.

Warmer Winter – früher Pollenflug

Je wärmer es in den Wintermonaten vor allem rund um den Jänner ist, umso zeitiger fangen die ersten Sträucher und Bäume zu blühen an. Vor allem die Haselnuss hat dieses Jahr wesentlich früher als normal zu blühen begonnen. Auch die Blühzeit der Erle startet schon seit einigen Jahren früher als gewohnt. Bereits Ende Dezember hat die Purpurerle Allergiker strapaziert. Die Erwärmung als Folge des Klimawandels wirkt sich ganz allgemein auf die Blühdauer der Pflanzen aus. Frühblüher beginnen früher zu blühen und Spätblüher tun dies wesentlich länger. Dadurch verlängert sich die Pollensaison und somit leider auch der Belastungszeitraum für allergische Personen.

Allergie oder virale Atemwegserkrankung? 

Angesichts der sich aktuell ausbreitenden COVID-19-Erkrankungen sind viele Menschen sensibilisiert und fragen sich, ob Ihre Symptome eventuell auf eine Infektion mit dem Virus hinweisen. Erika Jensen-Jarollim von der MedUni Wien hat die wesentlichen Merkmale einer Allergie in Abgrenzung zum Coronavirus zusammengestellt:

Tabelle Unterscheidung Pollenallergie oder Virus

Wird 2020 ein Pollenjahr?

Der Beginn des Jahres verheißt Allergikern nichts Gutes. Tatsächlich prognostiziert der Pollenwarndienst die nächste große Belastungswelle durch die Pollen der Esche. Diese hat bereits begonnen und wird voraussichtlich intensiver ausfallen. Auch für die Birkenblüte erwarten die Experten einen um bis zu zwei Wochen früheren Beginn und eine steigende Intensität. „Die Pollenmenge wird heuer deutlich über dem langjährigen Schnitt liegen“, informiert Maximilian Bastl vom Österreichischen Pollenwarndienst der MedUni Wien. Ein Grund für den stärkeren Pollenflug ist auch die zunehmende Belastung durch Luftschadstoffe, der die Pflanzen ausgesetzt sind. Dadurch geraten sie unter Stress und bilden mehr Allergene.

Zum Leid der Allergiker hat der Pollenflug dieses Jahr sehr schlagartig eingesetzt. Der Körper kann sich nicht langsam an die steigende Belastung gewöhnen und die Pollensaison wird dadurch als noch belastender empfunden. Bedenkt man, dass bis Mitte September ständig mit starker bis sehr starker Pollenbelastung von unterschiedlichen Pflanzen zu rechnen ist und sich die Pollensaison bis in den Oktober zieht, sind das für Allergiker keine guten Nachrichten.

Pollenallergie Frau niest im Blumenfeld

©Budimir Jevtic - stock.adobe.com

Informationsangebote für Allergiker:

Hilfe für geplagte Allergiker

Um als Pollenallergiker nicht zu verzweifeln, gibt es zumindest für den Wohnraum eine zuverlässige Lösung, um den Pollen den Kampf anzusagen.Mit dem speziellen Pollenschutzgewebe 4PLUS von Schlotterer wird der Polleneinfall in Innenräume um bis zu 86 % reduziert. Möglich machen das eine Spezialbeschichtung und die ultrafeine Gewebestruktur. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pollenschutzgitter ist das 4PLUS Gewebe außerdem extrem licht- und luftdurchlässig. Damit ist eine gute Sicht nach draußen ebenso gewährleistet, wie ein optimaler Luftdurchfluss beim Lüften.

Neben den Pollen werden auch lästige Insekten ausgesperrt, ein positiver Zusatzeffekt, der für ruhige Nächte sorgt.

Ein weiterer großer Vorteil der Pollenschutzsysteme von Schlotterer ist, dass sie für jeden Fenstertyp erhältlich sind. Sie können sowohl als eigenes Element oder kombiniert mit Rollläden oder Raffstores montiert eingesetzt werden. Mit den unterschiedlichen Einbaumöglichkeiten lässt sich jede Wohnung perfekt gegen Pollen absichern. Während bei Fenstern Spannrahmen ideal geeignet sind, ermöglichen Drehrahmen bei Türen auf Terrassen, Balkone oder in Wintergärten ungehindertes Durchgehen. Schieberahmen sind die perfekte Wahl bei großen Flächen, oder wenn Platzmangel herrscht.

Ein gutes Pollenschutzsystem für das Zuhause lässt Allergiker das ganze Jahr über aufatmen.

 

Quelle Titelbild: ©Alkimson - stock.adobe.com
Quelle Grafik: Medizinische Universität Wien

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