Die besten Tipps gegen Gelsen

Gelsen im Anmarsch? - So schützen Sie sich vor Stechmücken!

Die milden Temperaturen lassen heimische Stechmücken früher erwachen und begünstigen die Ansiedlung von Arten aus südlichen Gebieten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich am besten schützen können.

Steht uns heuer eine Mückenplage bevor?

Milde Temperaturen locken die Insekten früher als üblich aus ihren Winterquartieren. Wenn es dann neben der Wärme auch genügend Niederschläge gibt und viele Wasseransammlungen entstehen, kommt es zu einer explosionsartigen Vermehrung. Für eingewanderte Mückenarten, wie der asiatischen Tigermücke, war der vergangene milde Winter in jedem Fall ideal. Experten rechnen damit, dass sich durch die Klimaerwärmung laufend mehr Mücken aus exotischen Regionen bei uns ansiedeln werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Stechmücken – die lästigen Gesellen

Weltweit gibt es über 3.600 verschiedene Stechmückenarten. In Europa sind es rund 104. In Österreich und Deutschland sind vor allem die Gemeine Stechmücke und die Ringelmücke verbreitet.

Warum stechen Mücken?

Weibliche Stechmücken benötigen nach der Paarung zur Eierproduktion Blut. Dieses hat einen besonders hohen Proteingehalt. Männchen stechen im Gegensatz dazu nicht, sie trinken mit ihrem Rüssel lediglich den Nektar von Pflanzen.

Lästig oder auch gefährlich?

Mücken sind nachtaktiv. Die Weibchen werden bei der Suche nach Blut vom menschlichen Schweißgeruch und der Atemluft angezogen. Durch offene Fenster gelangen die Plagegeister in unsere Schlafräume und rauben uns durch Ihr Surren nicht nur den Schlaf, sondern strapazieren auch unsere Nerven.

Beim Zustechen injizieren sie ihren Speichel. Damit wird das Blut verflüssigt, die Blutgerinnung gehemmt und die Gefäße erweitert. Zu jucken und schmerzen beginnen die Stiche erst später. Je empfindlicher der einzelne auf den Insektenspeichel reagiert, umso stärker schwillt der Einstich an und umso schlimmer ist der Juckreiz. Gefährlich sind die Stiche einheimischer Stechmücken in den wenigsten Fällen. Bedenklicher sind die eingewanderten Arten, die das West-Nil-Fieber und das Chikungunyafieber übertragen können.
 

Tipps zum Schutz vor Mücken 

Vorbeugung

Stechmücken legen ihre Eier in stehenden Gewässern ab. Vermeiden Sie also Wasserreste rund um das Haus, am Balkon und im Garten. Decken Sie Regentonnen ab und lassen Sie keine gefüllten Gießkannen draußen stehen.

Kleidung schützt im Freien

Beim Aufenthalt im Freien hilft helle und lange Kleidung. Verzichten Sie außerdem auf stark duftende Kosmetika und Parfum und greifen Sie hier lieber zu Insekten-vertreibenden ätherischen Ölen wie Lavendel oder Zitronella. Wenn die Plage besonders schlimm ist, können Sie auch zu Insektenschutzmittel in Form von Cremen, Sprays oder Pflastern greifen. Diesen Schutz sollten sie jedoch nach der Rückkehr aus der Natur wieder abwaschen, da er die Haut reizen kann.

Mückenstecker

Für die Mückenabwehr im Haus gibt es verschiedene Mückenstecker. Manche arbeiten mit Ultraschall, andere verdampfen ein Biozid. Ultraschall kann die Plagegeister jedoch nicht dauerhaft vertreiben, wie Tests gezeigt haben. Biozidverdampfer sind wirksamer. Allerdings ist der Wirkstoff für Menschen nicht ganz ungefährlich. Die Dämpfe können Kopfschmerzen und Schwindel auslösen sowie die Atemwege reizen.
 

Insektenschutzgitter 

Die wirksamste Lösung um Mücken nicht ins Haus zu lassen sind Insektenschutzgitter. Insektenschutzgitter bestehen aus einem pulverbeschichteten Aluminiumrahmen in über 200 Farben, der millimetergenau auf Fenster und Tür angepasst wird und mit luft- und lichtdurchlässigem Insektenschutzgewebe bespannt ist. Die maßgeschneiderten Lösungen gibt es in vielen Varianten:

  • Spannrahmen hängt man vom Innenraum aus in die Fenster ein. Dafür braucht man keine Schrauben und das Fenster wird nicht beschädigt.
  • Bei Balkon- oder Terrassentüren sind Drehrahmen besonders ideal, damit ein ungestörtes Durchgehen garantiert ist.
  • Die platzsparende Variante für große Türen oder Fensterfronten sind Schieberahmen, die einfach zur Seite geschoben werden können.
  • Wer bei Fenstern gerne die Bettwäsche raushängt oder Blumen gießen möchte, ist mit Rollos bestens beraten.

Noch mehr Vorteile

Für Spann-, Dreh- und Schieberahmen gibt es verschiedene spezielle Gitter für unterschiedliche Anforderungen. Besondere Reißfestigkeit ist beispielsweise in Haushalten mit Katzen und Hunden gefragt. Spezialgewebe wie das 4Plus Gewebe von Schlotterer können zusätzlich als Pollenbarriere dienen und damit Allergikern das Leben erleichtern. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Schutzgitter luftdurchlässig sind und eine gute Durchsicht ins Freie gewährleisten. Hochwertige Gewebe in Kombination mit einem farblich und maßlich perfekt abgestimmten Aluminiumrahmen sind eine schadstofffreie, gesunde, wirkungsvolle und dauerhafte Lösung für das Zuhause.

Unsere kompetenten Fachhändler beraten Sie passend zu Ihrer individuellen Wohnsituation.

 

Quelle Titelbild: ©nechaevkon - stock.adobe.com

Kind mit Stofftier vor Insektenschutz Rollo
Insektenschutz kombiniert mit Raffstore
Kind öffnet Insektenschutz Drehtür

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren

Die richtige Steuerung von Sonnenschutz
Artikel lesen
Mieter Rechtsfrage: Montage von Sonnenschutz
Artikel lesen
Warum sind Senkrechtmarkisen sinnvoll?
Artikel lesen

Ihre Browserversion ist veraltet. Dadurch könnten einige Bereiche der Website nicht richtig funktionieren.